Skip to content

[Login]

Über die Gemeinde

Blick auf IsserodaIsseroda, eine Gemeinde mit dörflicher Struktur liegt im westlichen Teil des Landkreises Weimarer Land, zwischen der Landeshauptstadt Erfurt und der Klassikerstadt Weimar, mit Anbindung an die Bundesstraße 7 und an der Autobahn A 4.

In der Ortschronik ist niedergeschrieben, das die erstmalige Erwähnung des Ortes als "Uzerenrode" aus dem Jahre 1285 n.Ch. stammt. Alte Urkunden weisen auch darauf hin, dass ein Schloss Lauenstein mit Wallgraben existierte, auf dessen Grundmauern ein Gutshaus errichtet wurde, das heute als Sitz des Bürgermeisters bzw. von Ämtern der Verwaltungsgemeinschaft genutzt wird. Im 15./16. Jh. wurde im damaligen Waidpflanzerdorf eine Kirche errichtet. Aus den nächsten Jahrhunderten sind keine außergewöhnlichen Ereignisse von großer historischer Bedeutung überliefert.

Nach 1945 und der Bodenreform vollzog sich hier die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft und Isseroda entwickelte sich zu einem Zentraldorf mit der 1957 ersten neu errichteten Zentralschule im Kreis, einer Maschinen- und Traktoren-Station (MTS), einem Kreisbetrieb für Landtechnik und einem großen Kulturhaus.

Seit 1994 ist Isseroda der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft "Grammetal".
Die Gemeinde hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich ihre Einwohnerzahl erhöht. Maßgeblich dafür war die Ausweisung und Erschließung neuer Bauflächen, speziell eines Wohngebietes mit 20 Eigenheimstandorten. Auch im Mischgebiet entstanden viele neue Eigenheime. Heute, 2008, leben 550 Einwohner hier im Ort, die Zahl soll in den nächsten Jahren noch bis auf ca. 600 anwachsen.

Nach der Wende wurde sehr schnell mit der Anpassung an die neuen Bedingungen begonnen. Gewerbe sollte angesiedelt werden. Nach umfangreicher Planung wurde bereits 1993 mit der Erschließung eines Gewerbe- und Mischgebietes mit einer Größe von 25 ha begonnen, das Altstandorte mit Neuerschließung verband. Hier haben sich neben den bereits im Ort ansässigen Unternehmen 10 neue Firmen angesiedelt.
Am Ende der 90iger Jahre gab es in Isseroda 450 Arbeitsplätze, mehr als Einwohner, davon 400 Einpendler aus dem Umland.
Neben dem Gewerbe spielt die Landwirtschaft seit je her eine große Rolle in der Gemeinde.
Aus der LPG entstand die Agrargenossenschaft "Thüringer Rind und Korn" und ein Wiedereinrichter, die die landwirtschaftlichen Flächen der Umgebung bewirtschaften.
Ebenfalls verändert hat sich nach 1990 das gesamte Ortsbild. Nach dem Neubau der Abwasseranlagen und deren Anschluss an die Kläranlage Nohra sowie alle anderen Versorgungsträger (Wasser, Energie, Gas, Telekom) wurden seit dem alle Straßen und Plätze saniert und neu gestaltet. Auch die stark zerfallene Kirche wurde am Dach und der Fassade erneuert. Der sich um die Kirche befindliche alte Friedhof wurde bepflanzt und die Friedhofsmauer saniert. Ein historischer Waidstein wurde aufgestellt, um an die alte Traditionen zu erinnern.

Von 1997 bis 1999 war Isseroda Förderschwerpunkt im Rahmen der Dorferneuerung. In diese Zeit fiel auch die Sanierung des Oberdorfes mit Straßen, Plätzen und Teich und der Kindertagesstätte. Das Gutshaus wurde nach historischen Vorlagen ebenfalls saniert.
Im "Gutsgarten", einer parkähnlichen Anlage im Zentrum der Gemeinde, entstand ein Kinderspielplatz.
Neben der sanierten Kindertagesstätte mit 33 Betreuungsplätzen von 1,5 – 6 Jahren befindet sich auch die Grundschule Grammetal im Ort.

2005 wurde das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr einer Sanierung unterzogen, denn seit September steht hier das neue Feuerwehrauto LF 10/6 vom Typ Mercedes.

Das Gemeindeleben prägen der Isserodaer Sportverein, der Dorfklub, der Verein der Rassegeflügelzüchter, die Feuerwehr und der Kirchenbau- und Heimatverein. Traditionell wird ein Maifeuer gezündet, das Dorfest im Juni/Juli und die Kirmes im Oktober gefeiert.

Auch die medizinische Betreuung ist im Ort mit einem Allgemeinmediziner und einem Zahnarzt gesichert.
Für die gastronomische Versorgung der Einwohner und Gäste sorgen die Mitarbeiter des "Landgasthofes Isseroda". Auch die Grundsicherung mit Lebensmitteln ist durch eine kleine Verkaufsstelle gesichert.
Öffentliche Nahverkehrsmittel sichern eine regelmäßige Verbindung mit der Stadt Weimar.

Isseroda ist in seiner Umgebung geprägt durch offene Feld- und Wiesenlandschaft, Gehölzstrukturen in der offenen Landschaft und Waldflächen im Süden der Gemarkung.
An der Südgrenze der Gemarkung befindet sich der Schießplatz der Thüringer Polizei.

Spezielle Anziehungspunkte fehlen zwar, aber das Gutshaus mit den Resten eines Wallgrabens, das Gebäude der Grundschule, die Kirche und das Denkmal zur LPG-Gründung sind in der Denkmalliste des Kreis Weimarer Land enthalten.

 

Kontakt

VGem Grammetal
Schlossgasse 19
99428 Isseroda

Tel.: 03643/83110
Fax: 03643/831121